Rolex

Rolex - Eine Luxusuhrenmanufaktur mit Tradition

ROLEX, eine Marke, die ihresgleichen sucht und laut Forbes Weltrangliste ab 2016 zweimal hintereinander als angesehenste Marke auf den ersten Platz gelangte. Ein Erfolg, der auf eine lange Tradition und visionären Unternehmungsgeist zurückgeführt werden kann. Die heutige selbstständige Schweizer Uhrenmanufaktur ROLEX SA entstand 2004 aus den beiden Unternehmen ROLEX SA in Genf und Manufacture des Montres Rolex S.A. in Biel. Pionier und Gründervater war der Deutsche Hans Wilsdorf. Ursprünglich 1905 in London mit dem Unternehmen Wilsdorf & Davis gestartet, um Schweizer Uhren der Bieler Firma Aegler nach Großbritannien zu importieren, suchte Hans Wilsdorf nach einem kurzen und prägnanten Markennamen für seine Importware. Er kreierte den Namen ROLEX, der 1908 zum ersten Mal registriert wurde.

Als erster Hersteller von Uhren ließ ROLEX den Markennamen als Schriftzug auf die Zifferblätter setzen und schon im Jahr 1910 erhielt das Unternehmen das erste Chronometerzertifikat. Ergänzend zum Schriftzug wurde in den 1940er Jahren eine fünfzackige Krone hinzugefügt, die ihr endgültiges Design erst Ende der 1950er Jahre erhielt. Maßgeblich zum Erfolg trug bei, dass Wilsdorf schon früh das Potenzial von Armbanduhren erkannte, die bis 1920 noch wenig verbreitet waren, da sie als empfindliche Schmuckstücke galten. Hermann Aegler, bereits Partner und Unternehmer aus britischen Zeiten und seines Zeichen Tüfftler, konnte kleine Werke für derartige Uhren inklusive Ganggenauigkeitszeugnissen liefern.

1920 wurde die Montres Rolex S.A. in Genf gegründet. Aus der Firma Aegler wurde die Manufacture des Montres Rolex S.A. Damit begann die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Die Manufaktur entwickelte und lancierte über die Jahrzehnte zahlreiche, auch bei Sammlern sehr geschätzte Modelle wie beispielsweise die erste wasserdichte Armbanduhr der Welt, die Oyster, eine wegweisende Innovation in der Uhrmacherei (1926). Einige Jahre später wurde die Oyster Perpetual präsentiert, die erste Armbanduhr mit automatischem Selbstaufzugsmechanismus, ebenfalls eine technische Meisterleistung (1931), es folgten die Submariner, eine Taucheruhr die Kultstatus erlangte (1953) sowie das Chronographenmodell Cosmograph Daytona (1961), das besonders populär wurde. Obwohl alle Uhrenkomponenten im Zuge des technischen Fortschritts stets mit neuestem Know-How weiterentwickelt wurden, sind das Grundkonzept und das markante Design der Oyster seit vielen Jahrzehnten weitestgehend unverändert geblieben, was den Modellen einen unvergleichlichen Wiedererkennungswert verleiht.



Zurück zur Markenübersicht
«